Die Smart Grid

von Chris Boettcher exklusiv für die Teilnehmer am ESE Kongress 2011

Ich kannte mal eine sexy Softwareentwicklerin,
die Grid, genauer gesagt die Smart Grid.
Sie hatte schön steigende Flanken, jeder Parameter an ihr gab mir einen echten Flash!
Sie hatte ein Megaherz und ich dachte mir sofort: Debugger ... ich an.

Ich sagte:

Lass uns gemeinsam im Feldbus hinausfahren zum Baden an den Fire Wire ...
oder zum Wandern ins Digi-Tal, irgendwo in die Open Space, muss ja nicht gleich Java sein.
Und siehe da, 10 Minuten später wanderten wir in den Greenhills,
wo der Wiesböck weidet, und ein Multicore von Vögeln zwitscherte dazu.

Ich versprach mir von diesem Moment schon eine
gewisse Zugriffsicherheit auf ihre Benutzeroberfläche.
Ich wusste allerdings, hier lief nichts über die Befehlsebene,
ich brauchte Agile Methoden, um zum Erfolg zu kommen.
Ich sagte: hübsches Interface hast Du. Sie sagte: oh danke.
Und hübsche Ohrringe.
Sie meinte, das sind keine Ohrringe, das sind Eclipse.

Ich konnte doch nicht mehr an mich halten, es kam ein unkontrolliertes Jittern bei mir auf
und ich fragte:
na, wie wär´s: let´s get connected!
Sie sagte: Du bist aber ´n schneller Booter! 
Okay, aber nicht ohne Softwareschutz. Private und protected, verstehst Du?
Ich bin nämlich kurz vor´m Einsprung.
Wie bitte? fragte ich?  Na, Periode Py. 
Ach so, Du meinst Deine zyklischen Codes! Genau.

Wir embeddeden uns auf die Picknickdecke und starteten die erste synchrone Abtastung,
und ich muss sagen, sie bot eine High Performance.
Mein Stack näherte sich schon ihrem Fraunhofer.
Meine Pulsbelastbarkeit stieß schnell an ihre Grenzfrequenz.
Als mein Kontaktstift ihre Anschlusslitze berührte,
brach auch ihr Flachchip-Widerstand vollends.

Ich fragte: hast Du Erfahrung mit Steckverbindungen?
Sie meinte, ja, mit einem und mehreren Polen.
Das schockierte mich doch ein bisschen. Das ist aber schon ne hohe Kanaldichte!
Ich arbeitete hart an meiner Brummunterdrückung.
Wie macht die das, dachte ich mir: mit dem einen Pentium 5,
mit dem andern Pentium 6 oder was?

Na ja, was soll ich sagen?
Die Stimulierung führte zu vorzeitiger Aktivierung meines Programms.
Oder anders gesagt: Drag & Drop.
Sie meinte was ist denn das? Von wegen harte Echtzeit? Du bist ja schneller als Real Time.

Tja, der Worst Case war eingetreten, klassischer Absturz,
totale Deadline, meine Python wurde zum MicroConsult.

Ist ja  echt´n Trauerspiel, wenn ich so Deinem Konrad Zuseh.
Wenn das jetzt Standard wird, na dann gute Nacht! Mach erst mal Deine Mathworks.

Wie bitte? Na, deine Hausaufgaben in Sachen Laufzeit, dann seh´n wir weiter!