Embedded Software Engineering Kongress 2011 - Was gibt es Neues?

Peter Siwon, Beiratsvorsitz Embedded Software Engineering KongressDer Embedded Software Engineering Kongress findet nun schon zum 4. Mal statt. Die große Nachfrage und die hilfreichen Anregungen des letzten Jahres veranlassten uns zu einigen Neuerungen. Unser Ziel dabei war es, Innovation, Wachstum und Bewährtes mit Augenmaß so zu kombinieren, dass die gewohnt familiäre Atmosphäre der Veranstaltung erhalten bleibt.

Mehr Tage, mehr Platz, mehr Inhalt

Der Kongress wurde von 3 auf 5 Tage erweitert. Die größeren Räume bieten mehr Platz, und die Anzahl der Kompaktseminare wurde 10 auf 19 erhöht. Der Dienstag, Mittwoch und Donnerstag starten jeweils mit einer interessanten Keynote. Im Themenfeld Forschung und Lehre können Sie nun interessante Erkenntnisse in einer speziellen Open-Space-Session kennenlernen. Am Donnerstag  haben Sie am Abend die Gelegenheit, sich in Expertenrunden auszutauschen.

99 Vorträge , 19 Kompaktseminare, Open Space, Expertenrunden

Dank der vielen Einreichungen konnte der Beirat wieder aus dem Vollen schöpfen. Die insgesamt 124 Beiträge in Form von Vorträgen, Seminaren und Diskussionen behandeln viele wichtige Themen aus allen Projektphasen, von der Anforderungsanalyse über das Architekturdesign bis zum abschließenden Test. Dem Beirat war es bei der Auswahl wichtig, dass die Seminare und Vorträge ein breites Spektrum an Inhalten und Meinungen widerspiegeln.

Wissenswertes für Manager, Blick über den Tellerrand

Es gibt noch viele wesentliche Aspekte jenseits von Bits und Bytes: Rechtssicherheit, professioneller Vertrieb, Karriereplanung, Kreativität, Veränderung, Psychologie der Projekte, und und und. Die Vortragsreihen zu Mensch, Team und Management gehörten zu den großen Überraschungen der vergangenen Kongresse. Der große Zuspruch zeigte, wie gerne Manager und auch Entwickler die Gelegenheit nutzten, über den Tellerrand zu blicken.

Drei spannende Keynotes:

Zukunft Cyber-Physical Systems - Herausforderung und Chance.

Cyber-Physical Systems adressieren das Zusammenwachsen softwareintensiver eingebetteter Systeme mit den globalen digitalen Netzen. Sie ermöglichen neuartige industrielle Anwendungen mit hohem wirtschaftlichem Potential, wie etwa integrierte Systeme zur Verkehrssteuerung oder intelligente Stromnetze. Das hohe Innovationspotential der Cyber-Physical Systems bringt große wirtschaftliche, technische und wissenschaftliche Herausforderungen. Der wachsende Umfang eingebetteter Software und ihre zunehmende Vernetzung erfordert jedoch zwingend einen Paradigmenwechsel im Entwicklungsprozess. Einen Ausblick gibt Prof. Dr. Brigitte Vogel-Heuser von der TU München.

Vorsicht Gehirn! Eine interaktive, inspirative, intraschiefe Keynote.

45 Minuten, die Ihr Denken verändern (hoffentlich). Kann man Kreativität programmieren? Warum sind Brainstormings antikreativ und warum stürzen Assoziationen so schnell ab? Wann übernimmt Facebook die Vaterrolle? Wenn man von einem Haufen Sand ein Sandkorn entfernt, ist es dann immer noch ein Haufen?  Und was ist eigentlich die Sindelfinger Skulptur? Die Antworten und viele originelle Innovationsbeispiele gibt Peter (Paku) Pakulat in seiner Keynote.

Für immer aufgeräumt!

Jürgen Kurz ist bekannt aus Funk und Fernsehen, insbesondere durch den Beitrag "Ein Mann räumt auf". Er versteht es wie kein anderer, Ihnen Hilfsmittel an die Hand zu geben wie Sie Ihren Arbeitsplatz übersichtlich strukturieren und damit Ihr Arbeitsleben extrem erleichtern.

Fachausstellung

Die begleitende Ausstellung mit über 40 Firmen schafft eine gute Gelegenheit, um interessante Kontakte zu knüpfen, Fachgespräche zu führen und Lösungen zu vergleichen.

Kongressband zum Nachlesen

Bei der großen Auswahl an Vorträgen und Seminaren wird die Entscheidung nicht immer leicht sein. Doch es ist vorgesorgt. Ein Kongressband (elektronisch und als Buch) fasst alle Vorträge zum Nachlesen zusammen. Alle Teilnehmer erhalten außerdem einen Zugangscode, der ihnen den Zugriff auf alle Beiträge über das Internet ermöglicht.

Abendattraktion: Chris Böttcher als bayerischer Paparazzo

Er hat mit seinen Parodien auf Loddar (Lothar Matthäus) und die Lichtgestalt (Kaiser Franz) bereits unsere Lachmuskeln massiert. Er ist ein großartiger Allrounder im Comedy-Circus, der immer wieder aufs Neue mit seinen Gags, Pointen und musikalischem Witz überrascht. An diesem Abend ist kein Promi und kein Politiker sicher vor ihm, denn er packt aus. Schonungslos, indiskret, mitleidlos. ER hat sie alle gesehen UND … fotografiert. Ob Berlusconis kleinen Silvio oder den wilden Kachelmann über die Gefängnismauer. Denn Chris Boettcher ist der Paparazzo!